BOCKHORN Mit einer gelungenen Feier wurden jetzt die Abschlussklassen an der Oberschule Bockhorn verabschiedet. 63 Schüler in vier Klassen erreichten ihre Abschlüsse. „Es ist nicht das Ende, sondern der Anfang eures Weges zu einem neuen Ziel“, gab der kommissarische Schulleiter Michael Neugebauer den Absolventen der 9. und 10. Klassen in seiner Rede mit auf den Weg.

Mit einer humorvollen Rede zweier Lehrer zum Thema „Eigenheiten der verschiedenen Schülertypen“ und einer anerkennenden Ansprache eines Lehrertandems, das die gute Zusammenarbeit mit den Eltern hervorhob, trugen die Lehrer ihren Teil zu der feierlichen Verabschiedung bei. Natürlich kam auch die ein oder andere lustige Anekdote aus dem Unterricht auf den Tisch.

Nach der Zeugnisübergabe wurden noch die besten Schüler vom Elternratsvorsitzeden Olaf Schumacher mit einem Gutschein geehrt: für den 9. Hauptschuljahrgang Sara Omar und Lukas Riechers, für den 10. Hauptschuljahrgang Charleen Krüger und Louis Ronneberg sowie für den 10. Realschuljahrgang Adriana Heft und Jean-Luc Rothenburg.

Für die Abschlussfeier war die Pausenhalle bunt geschmückt und die Schülerband unter Leitung des Musiklehrers Marco Ahrens sorgte mit Instrumental- und Gesangseinlagen für Stimmung. Beim abschließenden Sektempfang ließen Schüler, Lehrer und Eltern die Schulzeit Revue passieren.

 


 

VAREL /BOCKHORN Interessante Einblicke in die Arbeitswelt von Flugzeugbauern erhielten die Teilnehmer des Technikkurses der Oberschule Bockhorn in den vergangenen Wochen. Durch die Zusammenarbeit der Schule mit Premium Aerotec und dem Ausbildungszentrum Varel lernten die Schülerinnen und Schüler die Fertigung und den Ausbildungsalltag beim Flugzeugbauer kennen. „Solch intensive Einblicke in handwerkliche Arbeit könnte die Schule sonst nicht leisten“, sagte Lehrer Peter Oltmanns, der die Schüler begleitete. Nachdem die Schüler die Fertigungsbereiche aller Ausbildungsberufe besucht hatten, duften die Mädchen und Jungen selbst Bleche schneiden und auf das erforderliche Maß feilen, exakte Löcher in Aluminiumblöcke bohren oder Teile aus dem 3-D-Drucker akkurat positionieren. Am Ende wurden alle am Schraubstock gefertigten Teile zu einem Modell des A 350 zusammengesetzt. Jeder Schüler konnte ein solches Modell als Erinnerung mitnehmen. „Ich staune oft, wie geschickt die jungen Leute sind“, sagte Katja Ledebuhr vom Ausbildungszentrum. Ausbildungsleiter Henning Fellensiek nannte die Kooperation mit der Schule erfolgreich, einige Teilnehmer aus den Vorjahren machen bereits bei Premium Aerotec ihre Ausbildung.

 

 


 

 Tennisturnier in Varel für die Jahrgänge 5 und 6

 

Am 12.6.2019 nahmen die Schüler der 5. und 6. Klassen an einem Tennisturnier im Vareler Waldstadion teil. Das Turnier ist Teil der Streettennis-Tour des Tennisverbandes Niedersachsen-Bremen. Für das Turnier waren keinerlei Vorkenntnisse in der Sportart Tennis erforderlich, so dass alle Schüler teilnehmen konnten. Zunächst wurden innerhalb der Klassen eine Klassensiegerin und ein Klassensieger ermittelt. Die Klassensiegerinnen und -sieger ermittelten dann für den Doppeljahrgang 5/6 eine Gesamtsiegerin und einen Gesamtsieger. Die Bockhorner schnitten insgesamt sehr gut ab und belegten sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen den 1. Platz. Bei den Mädchen siegte Minu und bei den Jungen setzte sich Lamin durch. Beide 5. Klässler setzten sich dabei gegen einige 6. Klässler durch. Aber auch die Schüler, die nicht gewonnen haben, hatten eine Menge Spaß und konnten nach dem Ausscheiden aktiv am tollen Rahmenprogramm des TC Varel teilnehmen. Unterstützt wurde das Turnier durch die 20 Schüler der Klasse 9d unserer Schule, die sich als Schiedsrichter engagierten. Eine Schülerin schlüpfte sogar noch in das Kostüm des Tennis-Maskottchen und belustigte die Schüler der Jahrgänge 3 bis 6 und half bei der Siegerehrung. Vielen Dank nochmal an die 9d!

Siegerfotos:

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BOCKHORN Cannabis sei, neben Alkohol, immer noch die Droge Nummer 1 bei Jugendlichen, sagt Imke Janssen, Diplompädagogin von der Suchtberatung Friesland.

 

Um die Jugendlichen über die Gefahren von Drogen und der Sucht aufzuklären, bietet die Suchtberatung Friesland gemeinsam mit der „Wilden Bühne“ aus Bremen seit zwei Jahren eine Präventionsveranstaltung an der Oberschule Bockhorn an. Einen Vormittag, von der ersten bis zur sechsten Stunde, haben am Montag wieder 20 Schüler der 9. Klasse an dieser Prävention teilgenommen.

„Das Seminar ist in drei Teile aufgegliedert“, sagt Janssen. Sie beginnt mit einer Einleitung zum Thema: „Was ist Sucht eigentlich, was muss ich über Drogen und ihre Wirkung wissen und was sind die Gefahren?“ Ziel der Diplompädagogin ist es, die Jugendlichen nicht blauäugig an das Thema herangehen zu lassen.

Der zweite Teil der Veranstaltung begann mit ein paar Spielen. Unter anderem sollten die Schüler verschiedene Standbilder darstellen, wie ein Tag im Freibad oder ein Besuch im Zoo. „Damit wollen wir das Selbstbewusstsein stärken“, sagt Janssen. Wenn die Schüler in die Situation kommen, Drogen zu konsumieren, sollen sie sich so nicht von anderen beeinflussen lassen. „Aber auch den Mut finden, Freunde, die zum Beispiel viel Cannabis konsumieren, darauf anzusprechen“, sagt die Diplompädagogin.

Im Anschluss wurde es sehr persönlich. Kerstin, eine Schauspielerin der „Wilden Bühne“, erzählte von ihren Erfahrungen mit Drogen: „Ich habe 25 Jahre lang Drogen jeglicher Art konsumiert.“ Diese Lebensgeschichte soll den Jugendlichen zeigen, dass es keinen klassischen Verlauf bei Sucht gebe. „Viele haben normale Biografien. Sie nahmen Drogen aus Spaß und sind dann abgedriftet“, sagt Janssen.

Danach konnten die Schüler über eigene Erfahrungen mit Drogen sprechen, wenn sie welche haben. „Das kommt schon vor“, sagt Janssen, „aber es ist abhängig von der Klassenoffenheit“. Um die Schüler dabei etwas zu unterstützen, sind keine Lehrer dabei und die Beteiligten wie Janssen haben eine Schweigepflicht.

Im letzten Teil stellten die Schüler Theaterszenen dar. „Hier soll der Alltag dargestellt werden, denn auch Alltagsprobleme können ein Auslöser für den Einstieg in den Drogenkonsum sein“, sagt Janssen. Für die Schüler war es ein interessanter und vor allem informativer Tag: „Es ist gut, dass sich Leute mit diesem Thema auseinandersetzen und offen darüber reden“, sagt Michelle Barghop. Was Janssen den Schülern vor allem auf den Weg mitgeben will ist Folgendes: „Passt einfach ein bisschen auf euch auf.“


 

 

Schulleiter verabschiedet sich

nwzonline.de
 
Nordwest-Zeitung

Bockhorn Er hat dafür gesorgt, dass in der Oberschule Bockhorn eine moderne Mensa gebaut wird, er hat sich dafür stark gemacht, dass Klassen- und Fachräume modernisiert werden, und er hat das Profil der Schule geschärft: Jörg Behrens war fünf Jahre Schulleiter an der Oberschule Bockhorn. Jetzt verabschiedet sich der Oldenburger in den Ruhestand. Nach einer Erkrankung hat sich der 63-Jährige entschieden, diesen Schritt zu gehen.

Insgesamt 34 Jahre war Jörg Behrens Rektor, vor seiner Zeit in Bockhorn lange an der Realschule in Kreyenbrück. „Als Schulleiter trägt man immer Verantwortung für die Schule, auch in den Ferien. Jetzt werde ich loslassen und sehen, was passiert. Ich lasse es zu, mal Zeit zu haben“, sagt Behrens.

„Die Zeit hier in Bockhorn war spannend und arbeitsintensiv. Ich denke, dass ich hier viel machen konnte und ich bin zufrieden mit den Entwicklungen.“ Innerhalb des ersten Jahres als Schulleiter in Bockhorn hat Jörg Behrens eine neue Verwaltungs- und Organisationsstruktur an der Schule geschaffen. „Das war mit hohem zeitlichem Druck verbunden, es war ordentlich Arbeit, aber es hat Spaß gemacht“, sagt er. Sein letztes großes Projekt an der Oberschule war der Bau einer neuen Lehrküche für den Bereich Hauswirtschaft. Bei allen Projekten sei die Zusammenarbeit mit dem Landkreis und der Gemeinde Bockhorn gut und unkompliziert gewesen, betont Behrens. „Die Schule ist unheimlich gut aufgestellt und kann sich in allen Bereichen gut sehen lassen. Die Oberschule braucht keine Konkurrenz zu fürchten.“

Mit Leidenschaft hat Jörg Behrens nicht nur für die gute Ausstattung der Oberschule gekämpft, er stand auch aus Überzeugung hinter dem pädagogischen Konzept. Bis zum achten Jahrgang werden alle Schüler unabhängig von ihren Stärken und Schwächen zusammen unterrichtet, erst ab der achten Klasse wird differenziert. „Die Schüler haben so die Möglichkeit, sich zu orientieren. Mit diesem Konzept ist die Oberschule auf dem richtigen Weg“, sagt Behrens. An der Oberschule Bockhorn werden 286 Schüler in 15 Klassen unterrichtet, die Klassen sind mit maximal 25 Schülern relativ klein. „Die Schule ist überschaubar, das habe ich immer sehr geschätzt“, sagt der pensionierte Schulleiter.

Das gefällt auch Michael Neugebauer, der die kommissarische Schulleitung der Oberschule übernommen hat. „Ich übernehme kommissarisch eine gut strukturierte und in allen Belangen gut geführte Schule mit toller Atmosphäre“, lobt der 42-Jährige. Seit etwas mehr als einem Jahr ist Michael Neugebauer stellvertretender Schulleiter an der Bockhorner Oberschule. Ob er den Posten von Jörg Behrens auch offiziell übernehmen wird, entscheidet die Landesschulbehörde. Behrens betont: „Aus meiner Sicht würde ich mich sehr freuen, wenn Michael Neugebauer zum Schulleiter ernannt wird. Wir haben sehr gut zusammengearbeitet.“

Neugebauer war zuletzt sechs Jahre Konrektor an der Oberschule in Sande, er wohnt in Wilhelmshaven und unterrichtet an der Oberschule Bockhorn vor allem Mathematik. „Michael Neugebauer übernimmt die Oberschule – wenn auch kommissarisch – ohne Baustellen. Bis auf eine“, sagt Jörg Behrens. „Was unbedingt ansteht, ist die Neugestaltung des Pausenhofes.“



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